01 — Was geschah

1417

Der älteste konkrete Beleg für den Markt stammt aus einer Rechnung der Grafen von Leiningen von 1417. Darin wird festgehalten, dass auf dem St.-Michaels-Berg Schuhleder gekauft und mithilfe des Schuhmachers Friedrich aus Großbockenheim verarbeitet wurde. Die Aufzeichnung zeigt, dass dort bereits ein organisierter Markt stattfand.

Entdeckt wurde der Beleg erst Jahrhunderte später im fürstlich-leiningischen Archiv. Deshalb gilt 1417 heute als historischer Ausgangspunkt der Wurstmarkt-Zählung – obwohl der Michelsberg selbst schon 1155 erwähnt worden war und die Wallfahrtstradition vermutlich noch älter ist.

02 — Weiterlesen

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Die Chronik in beide Richtungen.

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Alle Stationen im Überblick

Die Chronik des Wurstmarkts in 23 Stationen – von 1155 bis heute.